Harninkontinenz bei Senioren

In Altenheimen oder Pflegeheimen, wie zum Beispiel in einem Pflegeheim in Stuttgart, leiden viele der Seniorinnen und Senioren an einer Blasenschwäche oder sogenannten Harninkontinenz. Dabei leiden vor allem Frauen an diesem Symptom, weiß ein Pflegedienst in Hamburg zu berichten, da gerade sie eine kürzere Harnröhre besitzen und deswegen anfälliger für Entzündungen und Infektionen sind. Im Folgenden werden die häufigsten Formen der Harninkontinenz aufgezeigt.

Blasenschwäche oder Inkontinenz ist die Unfähigkeit, den Urin kontrolliert in der Harnblase zu behalten und selber zu bestimmen wann der Wasserlauf geschehen soll. Dabei kommt es zu einem unwillkürlichen Harnverlust. Von einer Harninkontinenz können beide Geschlechter betroffen sein, wobei Frauen viel öfter über dieses Problem klagen.

Allein in Deutschland leiden schätzungsweise über sechs Millionen Menschen an einer Störung der Blasenfunktion, die zum Alter hin zunimmt. Besonders häufig kommen die Stress- oder Belastungsinkontinenz, die Dranginkontinenz und die Mischinkontinenz vor. Ursachen hierfür können unter anderem neurogene Störungen, eine Blasenmuskelstrukturveränderung, Nebenwirkungen von Medikamenten oder durch Altersschwachheit hervorgerufene Veränderungen der Anatomie des unteren Harntraktes sein.

Bei der Belastungsinkontinenz kann es durch körperliche Belastung zum unwillkürlichen Ablass von Urin kommen. Dabei wird zum Beispiel durch Lachen, Husten oder Niesen aber auch durch schwere körperliche Arbeit (wie beispielsweise schweres tragen) die Harnblase so stark belastet, dass der Betroffene den Urin nicht länger in der Harnblase halten kann.

Tritt oft das Gefühl auf, die Blase zu entleeren, handelt es sich wahrscheinlich um eine sogenannte Dranginkontinenz. Meist kann dieses Gefühl nicht unterdrückt werden, obwohl die Blase nur zum Teil gefüllt ist.

Die Mischinkontinenz, eine Form der Dranginkontinenz und der Belastungsinkontinenz, wird häufig bei älteren Damen festgestellt und stellt eine besonders starke Belastung dar. Hierbei treten die Stress- oder Belastungsinkontinenz und die Dranginkontinenz in Kombination auf.

Viele Menschen driften durch ihre Harninkontinenz in eine soziale Isolierung ab, da sie sich über ihr Problem, meist aus Scham, nicht äußern wollen. In vielen Fällen nicht einmal dem Arzt gegenüber. Dabei ist das Problem leicht zu erkennen und mit der richtigen Therapie schnell zu behandeln.

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