Immobilienpreise in Hamburg

Jeder, der schon einmal eine Wohnung in einer großen deutschen Stadt gesucht hat, kann ein Lied davon singen: Unabhängig davon, ob die Wohnung gemietet, gekauft oder als Kapitalanlage dienen soll, insbesondere in den Ballungszentren wie Frankfurt, Hamburg oder München liegen die Quadratmeterpreise weit über dem Landesdurchschnitt. Es führt daher kein Weg daran vorbei, den Wohnungsmarkt über eine Immobilien Suchmaschine aufmerksam zu beobachten und die Kosten auch innerhalb derselben Stadt zu vergleichen, denn auch hier herrscht eine große Bandbreite unterschiedlicher Preise. Im Folgenden soll dies am Beispiel Hamburg veranschaulicht werden.

Die Miethöhe im Durchschnitt

Die wirtschaftliche Erholung der letzten Zeit macht sich nicht nur auf dem Arbeits-, sondern auch auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar: Wer sich bei der Wohnungssuche in Hamburg an der Alster, der Hafencity oder in Blankenese umsieht, wird mit erheblich gestiegenen Preisen konfrontiert. Für die norddeutsche Lebensqualität in der Hansestadt sind viele Menschen bereit, in den gehobeneren Wohngegenden wie Blankenese, Rotherbaum und der Hafencity Preise von bis zu 25 Euro für den Quadratmeter zu zahlen. Doch auch weniger betuchte Interessenten müssen nicht leer ausgehen: Standorte in Bramfeld, im Schanzenviertel oder in St. Georg sind schon für 9 bis 14 Euro pro Quadratmeter zu mieten.



Günstig und schick: der Hamburger Norden

Dieses Muster setzt sich beim Immobilienkauf fort: Während Eigentumswohnungen an der Alster bis zu 13.000 Euro pro Quadratmeter kosten können und für St. Georg immerhin noch bis zu 6.000 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch gelegt werden müssen, ist man in Barmbek-Süd schon mit 2.000 Euro Kaufpreis dabei. Dies dürfte ein Grund dafür sein, dass die nördlichen Stadtteile immer mehr anwachsen, während die Bevölkerungszahlen der Nobelstandorte weiter sinken.

Mieten statt kaufen

Trotz alledem zählt Wohnungsüberschuss nicht zu den Eigenschaften Hamburgs; man benötigt also einige Geduld für die Suche nach einer Wohnung. Hamburg investiert zwar viel in neuen Wohnraum, allerdings steht der weniger zum Verkauf als zur Vermietung, weshalb der Kaufinteressent gut beraten ist, sich frühzeitig um die Wohnungssuche zu kümmern. Und sollte es mal nicht so gut laufen, kann er sich immer noch damit trösten, dass die Wohnungssuche in München noch schwieriger ist.

Ein Gedanke zu „Immobilienpreise in Hamburg

  1. jena

    Ist doch in jeder Stadt das gleiche mit der Wohnungssuche… 20 oder mehr Leute, die sich zum Besichtigungstermin in eine Einraumwohnung drängen… Als Normalverdiener sind die Chancen doch gleich Null…

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