Projektplattformen – für wen sie sind und wie sie funktionieren

Der Unterschied von Projektplattformen und Online Jobbörsen ist vor allem die Zielgruppe. Die ersten richten ihr Angebot eher an Freelancer, die lieber an verschiedenen Projekten arbeiten und die zweiten konzentrieren sich meistens auf Inseraten, die eine Festanstellung anbieten. Die Online-Jobbörsen kennt fast jeder, der im Internet unterwegs ist, aber die Projektplattformen sind, vor allem auf dem europäischen Markt, ein noch ziemlich neues Ereignis. Sie gewinnen aber jeden Monat neue Nutzer und neben einigen großen Spielern entstehen viele kleinere, sehr oft lokale Unternehmen, die auch solche Dienste anbieten und dadurch auch ihren Teil von diesem sehr perspektivischen Markt gewinnen möchten.

Spezialisten aus vielen Branchen, wie zum Beispiel Programmierer, Webdesigner, SEO- und IT-Experten, Übersetzer und viele mehr können sich bei dem einen oder anderen Anbieter kostenlos anmelden und ihre Profile erstellen. Es gibt bei den meisten Anbietern auch kostenpflichtige Mitgliedschaften, die noch zusätzliche Funktionen bieten. Aber wenn jemand von solcher Art der Kooperation nicht überzeugt ist, kann er zuerst mit dem kostenlosen Account einige Funktionen testen. Die Idee der Projektplattformen ist die Verbindung des Auftraggebers mit dem Provider auf globaler Basis, das heißt der Kunde kann in Deutschland sein und Freelancer, die an seinem Projekt arbeiten in China, Russland oder Brasilien. Dadurch bekommt der Auftraggeber einen vorteilhafteren Preis für die gleiche Leistung. Das Verfahren ist auch sehr einfach und praktisch für beide Seiten. Der Auftraggeber schreibt ein Projekt aus. Er gibt alle benötigten Skills und das geplante Budget an. Freelancer, die über die gewünschten Fähigkeiten verfügen, bekommen automatisch eine Benachrichtigung per Mail. Sie können sich den Projektplan in Ruhe anschauen und falls sie Interesse haben, den Auftraggeber kontaktieren und ihre Angebote abgeben. Der Kunde entscheidet, wen er für dieses Projekt einstellen möchte und die Arbeit kann beginnen. Je nach Anbieter verfügen die Projektplattformen über verschiedene Zahlungssysteme, die beiden Seiten Sicherheit geben – dem Freelancer, dass er sein Geld bekommt wenn der Kunde zufrieden ist und dem Auftraggeber, dass die gewünschten Aufgaben sorgfältig ausgeführt werden.

Die Online-Arbeit wird aus verschiedenen Grunden immer populärer. Auch immer mehr Leute entscheiden sich als Freelancer zu arbeiten. Das entspricht vielen Marktforschungen und den Ergebnissen aus Nordamerika, wo fast jeder dritte als Freelancer arbeitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.