Skurrile Herausforderin im US-Wahlkampf Michele Bachmann

Michele Bachmann(55) wollte als einzige Frau um den Posten als amerikanische Präsidentin antreten und stellte sich mit sechs Favoriten dem US-Vorwahlkampf um die Nominierung als Kandidatin. Politisch gilt Bachmann als strenge Gegnerin der Abtreibung, als Feindin der Homosexuellen-Ehe und Ikone der konservativen Tea Party Bewegung.

Verbale Patzer von Bachmann

Bachmann ist verheiratet, hat fünf Kinder und fiel vor allem durch ihre verbalen Patzer peinlich auf. Nach einem Sturm iranischer Demonstranten auf die britische Botschaft äußerte Bachmann auf einer Wahlkampfveranstaltung, dass sie als US Präsidentin die Botschaft im Iran schließen würde, Tatsache ist, dass es seit 1979 keine Botschaft mehr gibt, nach einer Geiselnahme von mehreren Diplomaten wurde diese geschlossen. Der nächste Ausrutscher war bei einem Fernsehinterview, in dem sie einen Serienkiller mit dem Schauspieler John Wayne verwechselte. Am 16. August wünschte Sie Elvis Presley Happy Birthday, dies war sein Todestag. „Die beliebtesten Verbalpannen von Bachmann als Texte drucken“, solche und ähnliche Schlagzeilen waren die Folge der Entgleisungen.

Die Kandidaten

Trotz aller Entgleisungen wurde Sie als Favoritin bei der Vorwahl in Iowa gehandelt, da Bachmann dort geboren wurde. Bei der Vorwahl belegte Bachmann den sechsten und letzten Platz und trat von der Kandidatur zurück. Jon Huntsman trat nicht an in Iowa. Hauchdünner Gewinner bei den Vorwahlen war Mitt Romney (64) mit acht Stimmen Vorsprung. Romney, der frühere Gouverneur von Massachusetts hat fünf Kinder und Erfahrung als Manager. Der Mormone verspricht den Amerikanern ein Wirtschaftswunder.

Platz zwei mit nur acht Stimmen weniger gewann Rick Santorum (53). Der ehemalige Senator ist gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen und sieht Moslems als Feinde der USA.

Platz drei belegte Ron Paul (76). Ron Paul stimmt als Abgeordneter gegen fast alle Gesetze und will, dass Amerika aus der UNO und NATO austreten.

Auf dem vierten Platz landete Newt Gingrich (68), dem wohl drei Ehen und Skandale um Lobby Millionen im Wahlkampf geschadet haben.

Den fünften Platz belegte Rick Perry (61), der wie Bush aus Texas kommt.

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